Interview mit Philippe Mora

Der australische Regisseur Philippe Mora war im September letzten Jahres der Ehrengast des 21. Internationalen Filmfest Oldenburg. Der Sohn deutsch-jüdischer Eltern wurde 1949 in Paris geboren. Sein Vater war in Frankreich Mitglied der Resistance. Später wanderte die Familie nach Australien aus. Der junge Philippe Mora lebte in den sechziger Jahren als Künstler in London und drehte später Filme in den USA und Australien.

Bei der Oldenburger Retrospektive wurden acht seiner Filme gezeigt, die zwischen 1973 und 2014 entstanden sind. Dazu gehören Arbeiten, die sich mit der deutschen Vergangenheit befassen, wie sein erster Film „Swastika“ (1973) und die Dokumentation „German Sons“ (2011). Letztere entstand in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Musiker Harald Grosskopf (Ash Ra Temple, Wallenstein).

Das Gespräch mit Philippe Mora habe ich am 11.September 2014  im cine k in der Oldenburger Kulturetage mit ihm geführt.

(Interview with Philippe Mora recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 1)

Auch einige seiner Genrefilme wie „The Return Of Captain Invincible“ (1983), „The Beast Within (Engelsgesicht – Drei Nächte des Grauens)“ (1982), „Mad Dog Morgan“(1976) und „Communion (Die Besucher)“ (1989) waren in Oldenburg zu sehen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um diesen Teil seiner Filmografie und die Zusammenarbeit mit Dennis Hopper, Eric Clapton und Christopher Lee.

(Interview with Philippe Mora recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 2)

Aktuell arbeitet Philippe Mora an einer weiteren Dokumentation über die NS-Zeit. Der Arbeitstitel des neuen Projekts ist „Three Day In Auschwitz“.

„German Sons“ bei Facebook
Philippe Mora bei Facebook
Retrospektive des Internationalen Filmfest Oldenburg

Mora Großkopf Filmfest

Festivalleiter Torsten Neumann, Harald Grosskopf, Philippe Mora und seine Frau Pamela bei der Eröffnung des 21. Internationalen Filmfest Oldenbur 2014.

Swastika (1973)

Christopher Lee sings „Name Your Poison“ from „The Return Of Captain Invincible“ (1983)

Abspann von „Das Tier 2 – Howling II“ 1985

Interview mit We Stood Like Kings

Die belgische Postrockband We Stood Like Kings war im Januar zu Gast im Oldenburger Kino cine k. Der Auftritt war Teil ihrer aktuellen Tournee, bei der sie mit einer Stummfilmvertonung des deutschen Filmklassikers „Berlin – Die Sinfonie der Grosstadt“ (1927) von Walter Ruttmann unterwegs sind. Das Konzert war bereits der zweite Auftritt in Oldenburg innerhalb eines Jahres und komplett ausverkauft.

Das Interview mit Pianistin Judith Hoorens und Schlagzeuger Mathieu Waterkeyn habe ich am 8. Januar im cine k in der Kulturetage geführt.

(Interview with Judith Hoorens and Mathieu Waterkeyn recorded January 8, 2015 in Oldenburg, Germany)

Das nächstes Projekt der Band ist die Vertonung von Dziga Vertov’s 1926 entstandenem Film „A Sixth Part of the World“. Der russische Regisseur ist später mit „The Man With The Movie Camera“ (1929) berühmt geworden, der auch schon mehrfach neu vertont wurde. Die Musik zu „Sinfonie der Großstadt“ ist auch auf der aktuellen Platte “Berlin 1927“ zu finden. Das Album besteht aus fünf langen Instrumentalstücken, die genau zu den fünf Akten des Films passen. Erschienen ist das Album beim Bielefelder Plattenlabel Kapitän Platte.

We Stood Like Kings Portrait

Judith Hoorens : piano, synths, Steven Van Isterdael : electric guitar,
Colin Delloye : electric bass, Mathieu Waterkeyn : drums

We Stood Like Kings Homepage
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Kapitän Platte

Playlist soundundvision_4 – 02.02.2015

Gaz Coombes – The Girl Who Fell To Earth
Gaz Coombes – The English Ruse
Beezewax – Hazzard
Beezewax – Everyone Will Tear You Down
Man Without Country – Sweet Harmony
Man Without Country – Deadsea
The White Birch – Lamentation
The White Birch – Lantern
We Stood Like Kings– Akt I
a band of crickets – Zero
A Band Of Crickets – Brumous Roamer
Romare – Rainbow
Romare – Motherless Child
Monophona – Black On Black
Monophona – All Downhill
John Carpenter – The Master of Horror – Vortex
John Carpenter – Night
Harald Grosskopf – Trauma
Rone – Sir Orfeo (feat. Sea Oleena)
Rone – Sing Song
Claude Speeed – Traumzeuge
Claude Speeed – R U Sorry