Playlist soundundvision_6 – 30.03.2015

Bristol wave – Overcome (originally performed by Tricky)
Bristol – Moog Island (originally performed by Morcheeba)
Darkness Falls – Golden Bells
Darkness Falls – My Father Told Me (He Was Wrong)
Lapalux – Midnight Peelers
Lapalux – U Never Know (feat. Andreya Triana)
Somewhere Underwater – Spring Kills My Energy
LoneLady – Voyage
Lonelady – Hinterland
Karin Park – Hard Liquor Man
Karin Park – Shake With The Devil
Isolation Berlin – Prinzessin Borderline
Isolation Berlin – Bus der stillen Hoffnung
Viet Cong – Silhouettes
Viet Cong – Continental Shelf
Blonde Redhead – Dripping
Blonde Redhead – Much More To Lady M (Chris Bear Remix)
Archive – Ladders
Archive – Restriction
Temple Invisible – Everything From Above
Temple Invisble – Sudden Acts
Vessels – Attica
Vessels – Elliptic
99 Blows – EFD
99 Blows – I/O
David Borden/Mother Mallard/Music – Esty Point Summer 1978
David Borden – The Continuing Story Of Counterpoint Part Nine

Interview mit Richard Stanley

Der in Südafrika geborene Regisseur Richard Stanley begann Mitte der achtziger Jahre in London Filme zu drehen. Seine ersten beiden Spielfilme „Hardware (1990) (deutscher Titel: „M.A.R.K. 13 – Hardware“)  und „Dust Devil“ (1992) (unter anderem mit Marianne Sägebrecht) kamen bei Fans und Kritikern gut an und gelten heute als moderne Klassiker des Science-Fiction- und Horrorfilms.

Nach diesen ersten Erfolgen wurde auch Hollywood aufmerksam und er bekam das Angebot einen seiner Lieblingsromane neu zu verfilmen: „Die Insel des Doktor Moreau“ von H.G. Wells (1896). Bereits kurz nach Beginn der Dreharbeiten wurde Stanley von den Produzenten des Films entlassen und der Film wurde vom Hollywoodveteranen John Frankenheimer mit Marlon Brando und Val Kilmer in den Hauptrollen fertig gestellt. Das Ergebnis hieß in Deutschland „DNA – Experiment des Wahnsinns“ (1996) und gilt als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten.

Der Dokumentarfilm “Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley’s Island of Dr. Moreau” des amerikanischen Regisseurs David Gregory erzählt jetzt erstmals Stanleys Version dieser Ereignisse. Im September 2014 wurde der Film beim Internationalen Filmfest Oldenburg gezeigt. Es war erst die zweite Aufführung des Films nach der Weltpremiere in London wenige Wochen zuvor.

Das Gespräch mit Richard Stanley habe ich am 11.September 2014  im cine k in der Oldenburger Kulturetage mit ihm geführt.

(Interview with Richard Stanley recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 1)

Richard Stanley Q+A
Buddy Giovinazzo, Douglas Buck, Richard Stanley, David Gregory und Marco Hofschneider nach der deutschen Premiere von „Lost Soul“ beim 21. Internationalen Filmfest Oldenburg 2014.

Der Regisseur des Films David Gregory ist neben seinen Arbeiten als Filmemacher vor allem als Mitgründer des auf Horrorklassiker spezialisierten DVD-Labels Severin Films bekannt. Den Schnitt übernahm der US-Regisseur Douglas Buck, der selbst oft schon zu Gast in Oldenburg war („Sisters“, „Family Portraits“). Zu Wort kommen auch der britische Grafiker Graham Humphreys, der die Storyboards entworfen hatte, sowie der deutsche Schauspieler Marco Hofschneider.

Richard Stanley begann nach “Dr. Moreau” wieder damit auf eigene Faust Filme zu drehen, zunächst vor allem dokumentarische Werke. Zwei davon wurden 2001 beim Internationalem Filmfest Oldenburg gezeigt, wo es erstmals überhaupt eine Reihe mit seinem Gesamtwerk gab: Die Weltpremiere von „The Secret Glory“ (2001) über den SS-Offizier Otto Rahn, der für die Nazis den Heiligen Gral suchen sollte, sowie „Voice Of The Moon“ (1990) über eine Reise mit seinem deutschen Kameramann Immo Horn nach Afghanistan, kurz nach dem Abzug der russischen Armee.

Ein Jahr später gab es ebenfalls in Oldenburg die Weltpremiere des Films „White Darkness“ (2002) über Voodoo und Kolonialzeit auf Haiti. Schließlich lief 2011 auch der Episodenhorrorfilm „The Theatre Bizarre“ auf dem Festival, an dem neben Richard Stanley auch die Regisseure Buddy Giovinazzo, Karim Hussain, David Gregory, Douglas Buck, Tom Savini und Jeremy Kasten beteiligt waren.

Im zweiten Teil des Gesprächs mit Richard Stanley geht es um seine aktuellen Arbeiten und auch um die Frage, warum es seinen „Dust Devil“ noch nicht auf Blu-ray gibt.

(Interview with Richard Stanley recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 2)

Richard Stanley Filmfesteröffnung

Marco Hofschneider, Festivalchef  Torsten Neumann, Douglas Buck und Richard Stanley bei der Eröffnung des 21. Internationalen Filmfests Oldenburg am 10. September 2014.

Für die neue Kurzfilmsammlung „The Profane Exhibit“ (2013) hat Richard Stanley wieder mit Kamermann Immo Horn zusammengearbeitet und in Afrika den Film “Coltan” gedreht. Außerdem hat er letztes Jahr in seiner neuen Wahlheimat Frankreich die Dokumentation “The Otherworld” fertig gestellt. Die Kameraarbeit hat dabei Regisseur Karim Hussain („Subconscious Cruelty“) übernommen. Die Musik stammt erneut von seinem langjährigen Komponisten, dem britischen Musiker Simon Boswell.

Momentan ist Richard Stanley sehr erfolgreich auf verschiedenen amerikanischen Filmfestivals unterwegs, bei denen neben „Lost Soul“ und „The Otherworld“ auch „Dust Devil“ und „Hardware“ wieder auf der Leinwand zu sehen sind. Und schließlich hat er noch das Drehbuch zu der Verfilmung von J.G. Ballards Roman „High Rise“ geschrieben. Der Film des britischen Regisseurs Ben Wheatley („Kill List“, „A Field In England“) soll noch dieses Jahr in die Kinos kommen.

Richard Stanleys Homepage
Richard Stanley bei Facebook
„Lost Soul“ beim Internationalen Filmfest Oldenburg

Filmkomponist Simon Boswell ist aktuell auf Tour und spielt dabei auch Musik, die er für Richard Stanley komponiert hat.

 

Playlist soundundvision_5 – 02.03.2015

PUBLIC SERVICE BROADCASTING – E.V.A.
Public Service Broadcasting – Sputnik
SoKo – My Dreams Dictate My Reality
SoKo – Peter Pan Syndrome
The Pop Group Official – Citizen Zombie
The Pop Group – Mad Truth
Laura Carbone – Silky Road
Laura Carbone – Stigmatized
Gang Of Four Official – First World Citizen
Gang Of Four – Staubkorn (feat. Herbert Grönemeyer)
Len Sander – Fluttering Lights
Len Sander – The Bird
Mark Lanegan – The Killing Season (UNKLE Remix)
Mark Lanegan Band – Death Trip To Tulsa (Mark Stewart’s Exopolitix demix)
Pentatones – Karma Game
Pentatones – Mono Home
A Place To Bury Strangers – We’ve Come So Far
A Place To Bury Strangers – Deeper
Kammerflimmer Kollektief – Désarroi #2 – grundstürzend
Kammerflimmer Kollektief – Evol Jam (Edit)
prairie – Elle See
Prairie – Veronica Or Die
AKKU quintet – Phase Transitions

Interview mit Philippe Mora

Der australische Regisseur Philippe Mora war im September letzten Jahres der Ehrengast des 21. Internationalen Filmfest Oldenburg. Der Sohn deutsch-jüdischer Eltern wurde 1949 in Paris geboren. Sein Vater war in Frankreich Mitglied der Resistance. Später wanderte die Familie nach Australien aus. Der junge Philippe Mora lebte in den sechziger Jahren als Künstler in London und drehte später Filme in den USA und Australien.

Bei der Oldenburger Retrospektive wurden acht seiner Filme gezeigt, die zwischen 1973 und 2014 entstanden sind. Dazu gehören Arbeiten, die sich mit der deutschen Vergangenheit befassen, wie sein erster Film „Swastika“ (1973) und die Dokumentation „German Sons“ (2011). Letztere entstand in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Musiker Harald Grosskopf (Ash Ra Temple, Wallenstein).

Das Gespräch mit Philippe Mora habe ich am 11.September 2014  im cine k in der Oldenburger Kulturetage mit ihm geführt.

(Interview with Philippe Mora recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 1)

Auch einige seiner Genrefilme wie „The Return Of Captain Invincible“ (1983), „The Beast Within (Engelsgesicht – Drei Nächte des Grauens)“ (1982), „Mad Dog Morgan“(1976) und „Communion (Die Besucher)“ (1989) waren in Oldenburg zu sehen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um diesen Teil seiner Filmografie und die Zusammenarbeit mit Dennis Hopper, Eric Clapton und Christopher Lee.

(Interview with Philippe Mora recorded September 11, 2014 in Oldenburg, Germany – Part 2)

Aktuell arbeitet Philippe Mora an einer weiteren Dokumentation über die NS-Zeit. Der Arbeitstitel des neuen Projekts ist „Three Day In Auschwitz“.

„German Sons“ bei Facebook
Philippe Mora bei Facebook
Retrospektive des Internationalen Filmfest Oldenburg

Mora Großkopf Filmfest

Festivalleiter Torsten Neumann, Harald Grosskopf, Philippe Mora und seine Frau Pamela bei der Eröffnung des 21. Internationalen Filmfest Oldenbur 2014.

Swastika (1973)

Christopher Lee sings „Name Your Poison“ from „The Return Of Captain Invincible“ (1983)

Abspann von „Das Tier 2 – Howling II“ 1985

Interview mit We Stood Like Kings

Die belgische Postrockband We Stood Like Kings war im Januar zu Gast im Oldenburger Kino cine k. Der Auftritt war Teil ihrer aktuellen Tournee, bei der sie mit einer Stummfilmvertonung des deutschen Filmklassikers „Berlin – Die Sinfonie der Grosstadt“ (1927) von Walter Ruttmann unterwegs sind. Das Konzert war bereits der zweite Auftritt in Oldenburg innerhalb eines Jahres und komplett ausverkauft.

Das Interview mit Pianistin Judith Hoorens und Schlagzeuger Mathieu Waterkeyn habe ich am 8. Januar im cine k in der Kulturetage geführt.

(Interview with Judith Hoorens and Mathieu Waterkeyn recorded January 8, 2015 in Oldenburg, Germany)

Das nächstes Projekt der Band ist die Vertonung von Dziga Vertov’s 1926 entstandenem Film „A Sixth Part of the World“. Der russische Regisseur ist später mit „The Man With The Movie Camera“ (1929) berühmt geworden, der auch schon mehrfach neu vertont wurde. Die Musik zu „Sinfonie der Großstadt“ ist auch auf der aktuellen Platte “Berlin 1927“ zu finden. Das Album besteht aus fünf langen Instrumentalstücken, die genau zu den fünf Akten des Films passen. Erschienen ist das Album beim Bielefelder Plattenlabel Kapitän Platte.

We Stood Like Kings Portrait

Judith Hoorens : piano, synths, Steven Van Isterdael : electric guitar,
Colin Delloye : electric bass, Mathieu Waterkeyn : drums

We Stood Like Kings Homepage
We Stood Like Kings bei Facebook
Twitter
Kapitän Platte

Playlist soundundvision_4 – 02.02.2015

Gaz Coombes – The Girl Who Fell To Earth
Gaz Coombes – The English Ruse
Beezewax – Hazzard
Beezewax – Everyone Will Tear You Down
Man Without Country – Sweet Harmony
Man Without Country – Deadsea
The White Birch – Lamentation
The White Birch – Lantern
We Stood Like Kings– Akt I
a band of crickets – Zero
A Band Of Crickets – Brumous Roamer
Romare – Rainbow
Romare – Motherless Child
Monophona – Black On Black
Monophona – All Downhill
John Carpenter – The Master of Horror – Vortex
John Carpenter – Night
Harald Grosskopf – Trauma
Rone – Sir Orfeo (feat. Sea Oleena)
Rone – Sing Song
Claude Speeed – Traumzeuge
Claude Speeed – R U Sorry

Interview mit Fish

Den schottischen Sänger Fish hatte ich bereits bei seinen Konzerten 2008 und 2009 im Oldenburgischen Staatstheater getroffen. In den Jahren danach hatte er nach einer schwierigen Scheidung und mehreren Operationen wegen gravierender Stimmprobleme nur wenige Konzerte gegeben. Zuletzt war er in kleiner Besetzung mit einer Akustikshow unterwegs.

2013 erschien sein neues Studioalbum „A Feast Of Consequences“. Die Platte ist in weiten Teilen ein Konzeptalbum zum Ausbruch des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Der fünfteilige Song-Zyklus „High Wood Suite“ befasst sich mit der verlustreichen Schlacht an der Somme in Frankreich 1916.

Das Interview mit Fisch habe ich am 23. Oktober 2014 vor seinem Konzert im Pumpwerk Wilhelmshaven mit ihm geführt.

(Interview with Fish recorded October 24, 2014 in Wilhelmshaven, Germany)

Inspiriert wurde der Sänger durch seine eigene Familiengeschichte, denn beide Großväter haben damals in Frankreich gekämpft. Seine heutige Lebensgefährtin kommt dagegen aus Karlsruhe, einer Stadt im ehemaligen Feindesland.

Produziert wurde „A Feast Of Consequences“ erneut von Calum Malcolm (The Blue Nile / Prefab Sprout). Mit Sängerin Elisabeth Troy Antwi und Gitarrist Robin Boult waren ebenfalls wieder alte Bekannte mit im Studio.

Beim Konzert am Abend wurde die Platte dann auch fast komplett gespielt, wobei die fünf High Wood-Stücke den Schwerpunkt der Show bildeten.

In dem Gespräch ging es auch um die Zukunftspläne des ehemaligen Marillion-Sängers. Im Sommer diesen Jahres will er zum 30-jährigen Jubiläum die komplette „Misplaced Childhood“ bei einigen Open-Airs spielen. Außerdem werden seine Soloplatten mit zusätzlichem Material wiederveröffentlicht. Danach sollen dann die Aufnahmen zur neuen Studioplatte mit dem schönen Titel „Weltschmerz“ beginnen.

2016/2017 folgt dann eine große Abschiedstournee, nach deren Ende er sich in Karlruhe niederlassen möchte, um sich vermehrt dem Schreiben zu widmen. Geplant sind Drehbücher für Filmprojekte, aber auch mögliche Auftritte mit Lesungen oder Spoken-Word-Shows sind angedacht.

Windswept Thumb

Windswept Tumb – Heart Of Lothian in Wilhelmshaven 2014.

Fishheads Club – Offizielle Homepage
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Interview mit Justin Sullivan (New Model Army)

Die britische Rockband New Model Army veröffentlichte 1984 ihre erste Platte „Vengeance“. 30 Jahre später im Herbst 2014 war  Sänger und Bandgründer Justin Sullivan wieder mit seiner Band in Deutschland auf Tour.

Der Schwerpunkt der Konzerte lag auf den beiden letzten Alben “Between Dog And Wolf” (2013) und „Between Wine And Blood”. Letztere ist im September des vergangenen Jahres herausgekommen und beinhaltet neben 6 neuen Studiotracks auch 11 Liveversionen von Songs der Vorgängerplatte. Beide Platten wurden gemeinsam mit dem amerikanische Produzenten Joe Barresi aufgenommen, der auch schon für Bands wie Tool oder Queens Of The Stone Age an den Reglern saß.

Das Interview mit Justin Sullivan habe ich am 18. Oktober 2014 vor dem Auftritt der Band im Bremer Aladin mit ihm geführt.

(Interview with Justin Sullivan (New Model Army) recorded October 18, 2014 in Bremen, Germany)

Viele der Konzerte waren schon im Vorfeld ausverkauft. Neu in der sich immer wieder verändernden Bandbesetzung war diesmal Bassist Ceri Monger, der auf der Bühne auch einige zusätzliche Schlagzeugparts übernahm.

Für dieses Jahr hat die Band bereits einige Festivalauftritte angekündigt, unter anderem beim Ruhrpott Rodeo, dem Burg Herzberg Festival und in Wacken (!).

Mit bei dem Gespräch dabei war übrigens Oliver Schwarze von der Radiosendung Hard- Heart Beat. Gemeinsam mit ihm habe ich Justin Sullivan auch schon vorher getroffen und zwar bei den Konzerten im Bremer Modernes 2005 und ebenfalls im Aladin  2009.

Green and grey

Green and Grey im Bremer Aladin 2014.

Offizielle NMA-Homepage
Snelsmore Wood – Deutsche New Model Army Fanseite
New Model Army bei Facebook
New Model Army bei Twitter

Trailer zu dem neuen Dokumentarfilm „Between Dog And Wolf: The New Model Army Story”, der letztes Jahr erstmals bei einigen britischen Filmfestivals gezeigt wurde. Der Film von Regisseur Matt Reid soll bald auch auf DVD erscheinen.

Playlist soundundvision_3 – 05.01.2015

The Czars – Paint The Moon
The Czars – Angel Eyes
Diagrams – Dirty Broken Bliss
Diagrams – Gentle Morning Song
Palvine – Halo
Palvine – Bide
Iceage – Stay
Iceage – The Lord’s Favourite
New Model Army – The Devil’s Bargain
New Model Army – Sunrise
robot koch – September
Robot Koch – Night Drive (feat. schwarzmodul)
Hans Zimmer – Cornfield Chase
Hans Zimmer – Mountains
Tarwater– Inreturn
Tarwater – Log Of The Sloop
Fish – A Feast Of Consequences
Fish – Crucifix Corner
Deerhoof – Big House Waltz
Deerhoof – Paradise Girls
MENACE BEACH – Tastes Like Medicine
Menace Beach – Elastic / Drop Outs
The Howl Ensemble – Cloud
The Howl Ensemble – Howl
The Knife– Silent Shout (Shaken-Up Version)

Interview mit Harald Grosskopf

Harald Grosskopf hat als Schlagzeuger der Bands Wallenstein und Ash Ra Tempel die Ära des so genannten „Krautrock“ entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus war er als Musiker an vielen Plattenproduktionen bei so unterschiedlichen Künstlern wie Klaus Schulze und Joachim Witt beteiligt. Im August 2014 wurden seine ersten beiden Soloplatten „Synthesist“ (1980) und „Oceanheart“ (1986) vom Hamburger Plattenlabel Bureau B wieder veröffentlicht.

Auf Einladung des Internationalen Filmfests war Grosskopf im September 2014 in Oldenburg zu Gast. Hier hat er gemeinsam mit dem australischen Regisseur Philippe Mora den Dokumentarfilm „German Sons“ als Deutschlandpremiere vorgestellt.

Am 13. September 2014 habe ich ihn zu einem Interview in der Oldenburger Kulturetage getroffen.

Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Arbeit an seinen beiden Soloplatten „Synthesist“ und „Oceanheart“.

Der letzte Teil des Gesprächs beleuchtet noch einmal genau die Zusammenarbeit mit Regisseur Philippe Mora. In „German Sons“ setzen sie sich mit der schwierigen Geschichte ihrer Väter auseinander, die während des zweiten Weltkriegs auf unterschiedlichen Seiten kämpften.

Harald Grosskopf bei Facebook
Facebookseite zu „German Sons“
Labelseite Bureau B
„German Sons“ beim 21. Internationalen Filmfest Oldenburg

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Harald Grosskopf und Philippe Mora auf dem Balkon der Oldenburger Kulturetage am 13. September 2014.